Kempten

 

Im August 2017 haben wir uns auf Kluftingers Spuren begeben und für ein Woche Urlaub in Kempten gebucht. Gewohnt haben wir im Gästehaus Stitftsstadt.

Der Empfang war herzlich und mit einer Einladung zu einem Getränk auf der Terasse verbunden. Das Gästehaus liegt sehr zentral. Man ist in 3 Minuten an der Stiftskirche und damit auch schon am Eingang zur Fußgängerzone. Das Haus ist renoviert und hat sehr saubere und moderne Zimmer und Apartments. Wir haben in einem Eckzimmer gewohnt. Das Zimmer war mit einem modernen Bad und einer kleinen Küchenzeile ausgestattet. Dazu gab es einen kleinen Schreibtisch mit LAN-Anschluss sowie freiem WLAN im ganzen Haus. Trotz der zentralen Lage war es sehr ruhig gelegen. Dazu gab es direkt am Haus Parkkplätze sowie um die Ecke in einer kleinen Nebenstraßen noch für das Gästehaus reservierte Parkmöglichkeiten.

Wir hatten mit Frühstück gebucht, welches in einem Zimmer im Erdgeschoss als Buffet angeboten wurde. Das Zimmer war allerdings etwas klein für die vielen Gäste, so dass wir am Wochenende auch mal warten mussten, bis ein Platz frei war. Dafür war das Angebot reichlich und mit viel selbst Gemachtem wie Marmelade und Brotaufstrichen. Der Service im gesamten Haus war sehr gut.
Nach der Ankunft musste erstmal der Hunger gestillt werden. Dazu war vor der Stiftskirche mit einem Biergarten der richtige Platz gefunden. In der Brauereigaststätte zum Stift war das Essen so gut, dass wir jeden Tag dort waren.

Das Angebot war vielfältig und ein sehr freundliches Personal. Neben Krustenbraten, Kässpatzen und Schupfnudeln mit Sauerkraut gab es eine riesige Auswahl an Speisen und Getränken. Der Biergarten war immer gut besucht und machte bei dem herrlichen Wetter natürlich umso mehr Spaß.

Den ersten Tag haben wir genutzt, um die Innenstadt zu erkunden. Der Weg zur Fußgängerzone war ja nicht weit. Einmal über die Straße und schon ist man dort. Was als erstes auffiel waren die vielen Cafes und Eisdielen, welche alle gut besucht waren. Ansonsten ist die Fußgängerzone recht groß. Neben Galeria Kaufhof gibt es noch das Forum Allgäu mit mehreren Geschäften bekannter Markennamen. In der Nähe des Forums befindet sich auch das Colosseum Center. Ein modernes Kino das deutsche und internationale Filme in 7 Sälen vorführt, auch in 3D. Sehenswert ist auch ein Abstecher auf den Allgäu Tower. Hier hat man einen schönen rundum-Blick auf die Stadt.

 

Cambodunum
Cambodunum

Sehr zu empfehlen ist auch eine Führung durch den Archäologischen Park Camodunum (APC). Dort erfährt man mehr über die 2000 Jahre alte Stadtgeschichte der Römerstadt Kempten. Wir haben uns zuvor für eine Führung angemeldet. Man kann das Gelände auch alleine erkunden, erfährt aber lange nicht so viel über die Geschichte der Anlage. Es wird auch heute noch auf einem kleinen Teil der einstigen Anlage geforscht und gegraben. Einen sehr guten Eindruck bekommt man in den kleinen Thermen. Dies ist ein überbauter Teil der Anlage, in der die Grabungen sehr deutlich werden. Ein weiteres Muß der Führung ist der Gallrömische Tempelbezirk. Auf Schautafeln und mittels archäologischer Fundstücke wird ein lebendiges Bild aus römischer Zeit vermittelt. Gezeigt werden dort die römischen Gottheiten und deren Verehrung, sowie die bauliche Rekonstruktion des Tempelbezirks. Durch Videoprojektionen wird das Verständnis zu dieser Zeit noch mehr unterstützt.

 

 

 

Führung durch die Residenz
Führung durch die Residenz
Finde den Maikäfer
Finde den Maikäfer

In unmittelbarer Nähe der Kirche befindet sich die Residenz. Beide wurden 1652 als erste monumentale Klosteranlage Deutschlands neu erbaut. Die Führung dauert ca. 1 Stunde. Gezeigt werden die prächtigen Zimmer und Wohnräume der einstigen Fürstäbtlichen Residenz. Diese Sehenswürdigkeit sollte man sich nicht entgehen lassen. Treffpunkt und Eingang befinden sich an der Westseite der Residenz. Wir hatten das Glück mit einer kleinen Gruppe die Führung zu genießen. Dabei konnte uns der Leiter alle Fragen beantworten. Vor allem der Stuck und die Malereien waren sehr beeindruckend. Während unserer Führung wurde die Residenz auch als Fotomotiv von einem Brautpaar genutzt, kein Wunder bei diesen schönen Räumen. Wo hat sich wohl auf dem rechten Bild der Maikäfer versteckt?   

                                   Dieser Bericht wird in Kürze weitergehen