St. Peter

St. Peter liegt im südlichen Hochschwarzwald (ca. 18 km von Freiburg). In St. Peter war ich schon oft mit meinen Motorradfreunden. Wir verbringen dort einmal im Jahr ein Wochenende um gemütliche Ausfahrten in der Umgebung zu genießen.  Hauptkriterium war die zentrale Lage des Ortes. Ob zum Feldberg, Tititsee, Freiburg oder die Vogesen – es ist alles in kurzer Zeit zu erreichen. Wir übernachten, sofern der Belegungsplan dies zulässt, immer im Gasthof zum Hirschen, das gegenüber der bekannten Benediktinerabtei mit seiner Pfarrkirche Peter und Paul liegt. Südseite des ehemaligen Benediktinerklosters mit Sonnenuhr Von 1842 bis 2006 befand sich in den Räumen der Benediktinerabtei das Erzbischöfliche Priesterseminar, das nach 2006 nach Freiburg verlegt wurde. Auf der Südseite der Klostermauern befindet sich noch heute eine Sonnenuhr. Sie entstand 2003 nach Rekonstruktion auf Grund von älteren Bildern.
 

Peter und Paul
Peter und Paul

Die Barockkirche wurde 1772 erbaut und 1754 eingeweiht. Auf der Terrasse des Gasthofs zum Hirschen mit Blick auf den Marktplatz kann man die Abende ausklingen lassen. Das Hotel entstand aus den frühen Klosteranlagen des Benediktinerklosters und war 1950 Darstellerhotel des Heimatfilmes “Das Schwarzwaldmädel”. Daran erinnerten noch vor Kurzem die Namen der Zimmer. So gab es z.B. ein Sonja Ziemann Zimmer. St. Peter ist bis heute als Filmkulisse beliebt. Der Ort bietet eine Vielzahl an Aktivitäten an, die man auf Homepage erfährt. Ausflüge in die nähere Umgebung bieten Alles, was man zur Erholung braucht. Am Eingang der Bendiktinerabtei steht eine Info-Tafel, an der man auch noch kurzfristig Zimmer buchen kann.
 
Soldatenkapelle
Soldatenkapelle

Innenraum der Soldatenkapelle
Innenraum der Soldatenkapelle

Gegenüber der Klosteranlagen steht die Soldatenkapelle mit einem Spruch von Papst Benedikt XVI. Über dem Eingang “Wer glaubt ist nicht allein”. Am Kreuz steht geschrieben: Hier ruhen die 848 österreichischen Soldaten die im hiesigen Spital vom 17. Dez. 1813 bis d. 15. Aug. 1814 gestorben sind. Erinnerung an die h. Mission zu St. Peter vom 15. bis 22. Okt. 1805 Errichtet im Jahr 1875. Links von der Kapelle ist ein sehr schöner Kräutergarten eingerichtet. 
Das Patrozinium ist ein Fest zu Ehren der Apostel Petrus und Paulus und wird seit etwa 900 Jahren an jedem letzten Sonntag im Juni mit anschließendem Dorffest gefeiert. Anlässlich des Patrozinium 1989 überreichte die Nachbargemeinde St. Märgen eine 1947 gegossene Glocke. Diese Glocke steht am Pfarrheim von Peter und Paulus.
Glocke zum Patrozinium 1989
Glocke zum Patrozinium 1989

 
 

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